Gute Treppe

Meine Freundin Kerstin wohnt in einem Hochhaus auf dem zweiundzwanzigsten Stock. Sie hat erzählt, dass vor zehn Jahre als sie noch alte Aufzüge gehabt haben, sie sind sehr oft kaputt gegangen, und sie musste dann die Treppe hoch und unter gehen. Ihre Mutter musste um fünf Uhr zur Arbeit gehen. Und sie haben noch keinen Portier bei der Eingangstür, jeder kann dann reinkommen. Darunter sind sehr viele Obdachlose reingekommen und sie haben sich auf die Treppe eine Schlafstelle gemacht. Als die Mutter von meiner Freundin Kerstin so früh zur Arbeit gegangen ist, sie haben auf die gute Treppe Selig geschlafen. Sie musste die schlafenden Leute überschreiten, sie hat immer Angst gehabt, dass jemand sie bei dem Bein fasste. Aber seit einiger Zeit hat meine Freundin neue Aufzüge und einen Portier, und jetzt haben die Obdachlose kein Dach über dem Kopf mehr. Sie haben auch die Treppe bisschen renoviert, weil das Treppenhaus schrecklich ausgesehen hat. Man kann sich nur vorstellen, die Obdachlose haben vorher da nicht nur eine Schlafstelle sondern auch Toiletten. Aber jetzt ist alles schön sauber, und meine Freundin Kerstin geht von Zeit zu Zeit geht aus Spass die Treppe hoch und runter.